Bobby Fletcher

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NOCTURNUS hätte ich gerne live gesehen

November 1st, 2008 by Bobby Fletcher

… und zwar am 16. Oktober 2008 an in Hamburg! Leider habe ich erst heute die Info bekommen, das die Band überhaupt noch live spielt und dazu noch in Hamburg!

“The Lost Key Is Coming Back Tour 2008″: Unter diesem Banner werden die kultigen Ur Death Metaler NOCTURNUS gemeinsam mit VIOLATED, SLITHER, PUNISH und MEMORIAL durch die Lande ziehen.

(BLOODCHAMBER.DE)

Was die Band für mich bedeutet?

NOCTURNUS-Logo

NOCURNUS zählen zur First-Generation im Bereich des Death Metal und wagten es gleich mit ihrem Debüt-Album “The Key” (1990)  Keyboard (gespielt von Louis Panzer) einzusetzen - und das nicht zu knapp!

Die Fotos von den Bandmitgliedern um Sänger Mike Browning im Inlay der CD erinnern eher an EUROPE und sind frisurtechnisch eine absolute Katastrophe. Die Musik fand ich seiner Zeit sehr geil!  “The Key” gehörte daher damals zu einem meiner allerersten gekauften Alben und war einer meiner ersten Death-Metalband-Bekanntschaften überhaupt.

Kennengelernt hatte ich sie über eine Metalsendung auf Radio ffn mit dem Track “Undead Journey”, zunächst schön auf Tonband-Kassette archiviert. Wahrscheinlich mag ich sie deshalb heute noch, keine Ahnung welches Verhältnis ich sonst zu dem Keyboardgefidel heute gehabt hätte. Im Nachhinein betrachtet, hatte mir der excessive Keyboardeinsatz das Album und die für mich noch ziemlich neue Musikrichtung im Allgemeinen sogar zugänglicher gemacht. Sachen gibts ;)

Damals schon faszinierend fand ich die bedingungslose Unterordnung des Sounds und des Cover-Artworks unter das Thema Science Fiction, wohingegen man sich textlich zu 90% doch eher klassich an Satan und Konsorten-Themen hielt. Das NOCTURNUS-Logo war ein Mix aus beidem, Pentagramm mit Spitze nach unten und sich darum schlängelnde Metall-Tentakeln mit Greifzangen am Ende.

Außerdem begeisternd fand ich die sehr eingängliche Gitarrenarbeit über einen gesamten Song hinweg (Mike Davis und Sean Mc Nennery), die weit über ein damals übliches “Soli” hinausgeht.

Beide nachfolgenden Alben “Tresholds” (1992) und “Ethereal Tomb” (2000) kamen an “The Key” nicht ran. Aber: Sie sind gut und sollten in einer NOCTURNUS-Sammlung auf keinen Fall fehlen! Beide Alben schaffte ich mir selbst übrigens nach langer, verdammt langer Sucherei über eBay an, klassiche “Metal-Anbieter” hatten sie längts nicht mehr im Angebot.

Infos zur Band

NOCTURNUS - Wikipedia

NOCTURNUS (myspace)

NOCTURNUS-Biographie - laut.de

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