Bei jeder Kiez-Party auf der Hamburger Reeperbahn steht eigentlich auch immer ein Besuch im Molotow an. Damit soll nach 18 Jahren Schluss sein: Wie ich heute bei doomicile gelesen habe, soll das Molotow in Hamburg zum Ende des Jahres die Pforten schließen. NILLSON schrieb bereits Ende letzten Monats darüber.
Als Gründe sieht Inhaber und Betreiber Andi Schmidt in seinem offiziellen Statement die gestiegenen Kosten für Konzerte und Live-Shows bei gleichzeitig sinkendem Getränkeumsatz (das mal wieder das Rauchverbot Schuld sein soll, wie das Hamburger Abendblatt plakativ behauptet, ist aus diesem Statement so nicht ersichtlich).
Wer helfen möchte, das scheinbar Unausweichliche zu verhindern, kann auf www.rettet-das-molotow.de eine Petition unterschreiben oder spenden. Ich hab mal ersteres gemacht.
Siehe dazu auch meinen Eintrag vom 1. September 2008: MOLOTOW in Hamburg vorerst gerettet