Ein Schmäuschen beim Chinesen ist stets mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden, das sich im Laufe weniger Stunden nicht selten zu einem energischen Kribbeln in der Darmgegend entwickelt.
Das daraus resultierende und überwiegend flüssige Ergebnis ist einmal mehr Monument europäischer Unterlegenheit gegenüber einem Verdauungstrakt, der sich durch eine bemerkenswerte Robustheit auszeichnet und weder vor brackigem Wasser aus dem Jangtsekiang kneift noch durch genmanipulierte Sojasoße oder Glutamat als Standardwürze klein zu kriegen ist. Nicht zuletzt aus diesem Grunde ist der Speiseplan des Chinesen derart reichhaltig, wie wohl kaum ein zweiter. Böse Zungen behaupten sogar, dass Chinesen gerne auf den Hund kommen, wenn es um die Zubereitung süß-saurer Spezialitäten geht, was aber absolut haltlos ist, wie auch nebenstehendes Foto beweist. Was wir dort sehen ist kein Hund, sondern eine Ente ohne Federn (man erkennt es deutlich an dem Schnabel, einfach mal genauer hinsehen). Bloß weil die Anzahl der bei Exekutionen umfallenden Menschen größer sein dürfte als die der sprichwörtlichen Reissäcke, macht dass aus einem Volk, welches in Punkto Mauerbau und Kommunismus im Gegensatz zu uns Deutschen Maßstäbe gesetzt hat, noch lange keine Hundeesser. Richtig hingegen ist: Chinesen stellen aus Krokodilen nicht nur Handtaschen her.
